Reportagen



Untaugliche Container

Gepostet von am Dez 19, 2015 in Reportagen | Keine Kommentare

Untaugliche Container
Die fahle Dezembersonne quält sich durch den wolkenverhangenen Himmel. Der Lise-Meitner-Park, sonst für viele Anwohner ein Ort der Entspannung, liegt verlassen da. Ein Bauzaun versperrt den Weg. Der aufheulende Motor eine Baufahrzeuges ist zu hören. Von etwas weiter weg dringt das Rauschen des Verkehrs auf der Luruper Hauptstraße herüber.

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Mit dem Rad am Nord-Ostsee-Kanal

Gepostet von am Aug 22, 2015 in Reportagen | Keine Kommentare

Mit dem Rad am Nord-Ostsee-Kanal

Ein Versprechen von Kaiser Wilhelm II. gilt in Schleswig-Holstein noch heute. Um die Vorbehalte im Volk gegen den Nord-Ostsee-Kanal abzubauen, versprach der Monarch, die Überfahrt mit der Fähre oder über eine Brücke werde alle Zeiten kostenlos sein. Wer die Wasserstraße heute, 120 Jahre nach ihrer Eröffnung, mit Hilfe einer der 14 Fähren oder auf einer der zehn Brücken überquert, muss also nichts bezahlen.

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Mit dem Camper durch Kanada

Gepostet von am Aug 22, 2015 in Reportagen | Keine Kommentare

Mit dem Camper durch Kanada

Was für eine Weite! Wer als Kontinentaleuropäer nach Kanada fliegt und dort mit dem Wohnmobil durch das Land fährt, dem wird als Erstes dessen Grenzenlosigkeit auffallen. Das Weideland der Prärie scheint endlos, das Auge findet keinen Halt. Und dann sind da – ganz im Westen – die Rocky Mountains. Auch auf ihre Art grenzenlos. Mächtig ragen die grauen, rauen Felsen in den Himmel. Einige von ihnen erreichen fast eine Höhe von 4000 Metern. Im Norden sind ihre Spitzen oft vergletschert.

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Der Zug der Tränen

Gepostet von am Nov 6, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

Der Zug der Tränen

Es war ergreifend. Nachdem am 2. November 1964 kurz vor zwölf Uhr der erste Zug mit Ostdeutschen seit dem Mauerbau in Hamburgs Hauptbahnhof eingefahren war, wurden die Bahnsteige binnen weniger Minuten zu einem Ort „gesamtdeutscher Bewegung“. Fast 600 meist ältere Menschen konnten nach mehr als drei Jahren Trennung endlich ihre Verwandten und Freunde wiedersehen. (mehr …)

„Komplexe Materie“

Gepostet von am Nov 6, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

„Komplexe Materie“

Die Richter am Hamburger Verwaltungsgericht waren am Mittwoch nicht zu beneiden. Anfangs schien die Verhandlung über die Klagen eines Anwohners der Max-Brauer-Allee und der Umweltschutzorganisation BUND wegen Luftverschmutzung nach einem eindeutigen Fall auszusehen. Doch die gut vierstündige, in ruhigem Ton vollzogene juristische Auseinandersetzung im Haus der Gerichte am Lübecker Tor brachte die Feinheiten der Materie ans Tageslicht. (mehr …)

Geld verloren, Ruhe gewonnen

Gepostet von am Nov 1, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

Geld verloren, Ruhe gewonnen

Manchmal wiederholt Geschichte sich doch. Der gestern besiegelte „Rückkauf“ des linksalternativen Kulturzentrums „Rote Flora“ erinnert an die Ereignisse um die Hamburger Hafenstraße Ende der 80er-Jahre. Heute wie damals lässt der Senat sich in letzter Instanz auf einen Handel mit Besetzern einer Immobilie ein. Die Kosten für den Deal muss die Allgemeinheit übernehmen. (mehr …)

Hamburg in bestem Licht

Gepostet von am Okt 31, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

Hamburg in bestem Licht

Es ist Weihnachtszeit und jetzt, Anfang Dezember, wirken Hamburgs Weihnachtsmärkte noch aufregend. Prof. Peter Andres steht zwischen den Buden am Jungfernstieg und tritt von einem Fuß auf den anderen. In seiner rechten Hand hält er ein Leuchtdichtemessgerät, das eher an eine altertümliche Filmkamera erinnert. Andres ist Sprecher des Hamburger Lichtbeirats. (mehr …)

Die U-Bahn, die nie fuhr

Gepostet von am Okt 31, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

Die U-Bahn, die nie fuhr

Hamburgs Wirtschaftssenator Helmuth Kern hatte die Latte ganz hoch gehängt. Es bleibe das Ziel der Nahverkehrspolitik, das gesamte Schnellbahnnetz zwischen Ottensen und dem Berliner Tor so weit zu verdichten, dass im innerstädtischen Bereich von jedem Punkt aus eine Schnellbahnstation innerhalb von fünf Minuten zu Fuß erreicht werden könne, sagte der Politiker im Spätherbst 1973. (mehr …)

Dem Krebs auf den Fersen

Gepostet von am Okt 28, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

Dem Krebs auf den Fersen

Manchmal trügt der Schein wirklich. Als Hartmut Juhl im Herbst 2005 vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Visionär“ verliehen bekommt, ist es mit seiner Vision beinahe schon wieder vorbei. „Meine Firma hatte noch für drei Monate Geld, dann drohte uns die Insolvenz“, erzählt der 54-jährige Medizinmanager heute, neun Jahre später, mit einem feinen, zurückhaltenden Lächeln. Hamburger Geldgeber hatten zwar signalisiert, das Unternehmen von Juhl zu finanzieren. „Unterschrieben war aber noch nichts.“ (mehr …)

Ebola verzeiht keine Fehler

Gepostet von am Okt 25, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

Ebola verzeiht keine Fehler

Das Fingerspitzengefühl geht definitiv verloren. „Wenn man drei Schutzhandschuhe an den Händen trägt, dann werden einfache Tätigkeiten wie ein Pflaster aufkleben oder einen Zugang legen richtig schwierig.“ Michael P. lächelt zurückhaltend. Der 42 Jahre alte Oberstabsfeldwebel der Bundeswehr wird Mitte November nach Liberia aufbrechen und dort mit Ebola infizierte Patienten versorgen. (mehr …)

Als das UKE unter die Nazis fiel

Gepostet von am Okt 16, 2014 in Reportagen | Keine Kommentare

Als das UKE unter die Nazis fiel

Die Geschichte des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) während der Nazizeit beginnt mit einem Paradox. Die Nationalsozialisten hätten nach ihrer „Machtergreifung“ Anfang 1933 nicht nur die Schließung des finanziell angeschlagenen Eppendorfer Krankenhauses und seiner Medizinischen Fakultät verhindert, erzählt Prof. Hendrik van den Bussche. Sie werteten das Krankenhaus trotz finanzieller Probleme sogar noch auf und ernannten das bisherige Allgemeine Krankenhaus Eppendorf am 1. April 1934 zum Universitäts-Krankenhaus. (mehr …)

Große Freiheit auf sechs Rädern

Gepostet von am Okt 15, 2014 in Reportagen | 1 Kommentar

Große Freiheit auf sechs Rädern

Was für eine Weite! Wer als Kontinentaleuropäer nach Kanada fliegt und mit dem Wohnmobil das Land erkunden will, dem wird als Erstes dessen Grenzenlosigkeit auffallen. Das Weideland der Prärie scheint endlos, das Auge findet keinen Halt. Und dann sind da – ganz im Westen – die Rocky Mountains. Mächtig ragen die grauen, rauen Felsen in den blauen Himmel. Einige von ihnen erreichen fast eine Höhe von 4000 Meter. Im Norden sind ihre Spitzen oft vergletschert.

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